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Gastbeitrag: Wirtschaftstheorie

Ich habe vor kurzem in einem Blog gelesen das schon wieder jmd. Produkte aus Fernost vertreibt und sie teuer verkauft.

Aber leider ist das System von ganz billig produzieren und teuer an den Endkunden bringen auf sehr lange Zeit nicht mehr tragbar. Immer mehr Konzerne gehen zum produzieren in den Ostblock bzw nach Fernost weil es da einfach günstiger ist und Geld regiert nun mal die Welt.

D.h. man muß ein System finden das es sich wieder lohnt in Deutschland zu produzieren wo die Industrie mitspielt und auch die Politik von begeistert ist. Also nicht mehr Outsourcen sondern alle Dienstleistungen wieder unter einem Dach vereinen. Und zwar so das der Endverbraucher nicht mehr die Meinung hat: Kundenbetreuung ist in einem Call Center in Irland. Sondern das der Kunde sich bei der Firma die hinter dem Produkt steht geborgen fühlt und garnichts anderes mehr haben will. Aber leider steht und fällt der Service mit der Laune unterbezahlter Call Center Agents die diesen Job machen müssen aber sich nicht mit ihrer Arbeit identifizieren.

D.h. das Problem ist die Arbeitsmoral bzw. das sich die Arbeitnehmer zwar freuen das sie Arbeit haben aber nicht über die Abeit die sie machen. natürlich gibt es auch Arbeitnehmer die voll und ganz in ihrem Job aufgehen aber leider sind diese eher selten anzutreffen.

(Aufgrund reger Nachfrage gibt es sehr bald noch einen nachschlag)
Würde mich auch über Kommentare über dieses heikle Thema freuen.

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> Hotte @ 05:44 on 10. November 2006 Print This Post

One Response to “Gastbeitrag: Wirtschaftstheorie”

  1. AvatarBlackRocket aka. RacheAngel
    1

    dazu fällt mir nur ein zitat von jean-jacques rousseau ein

    Die Reichen produzieren Armut in zweifacher Weise: einmal absolut, weil sie Arbeiter dazu zwingen, Luxusgüter herzustellen, was notwendig eine Verringerung der Produktion der lebensnotwendigen Güter bewirkt, die aufgrund der mit jeder Verknappung einhergehenden Preissteigerung unbedingt auf Kosten der wirtschaftlich Schwachen geht. Zum anderen relativ, weil der Anblick bislang unbekannter Luxusgenüsse, den Armen dazu bringt, sich für unglücklich zu halten.

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