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Gastbeitrag: „Schwarz-Rot-Geil“ Reloaded?

Alles fiebert, feiert, freut sich.
Was kann daran falsch sein?
Was kann daran falsch sein, Flaggen zu hissen und Fußball zu gucken?
Manch einem mag sich mit der Behauptung begnügen, das biergetränkte, schwitzende, Deutschland-grölende Beisammenhocken vor Großleinwänden auf der sich 22 Männer um einen Ball streiten, sei schlichtweg hohl.

Manch einer versucht zu verstehen warum das wohl hohl sein könnte.

Vielleicht, hat der Großteil der Flaggenhisser_innen nichts mit Nationalismus im Sinn. Vielleicht denken sie global, haben begriffen, dass der Nationalstaat sich nur noch mit Gewalt in einer globalisierten Welt erhält.
Vielleicht wissen sie sogar, dass Kapital flüchtig von Land zu Land huscht, die Freizügigkeit von Personen aber zum Privileg einer Minderheit verkommen ist. Und es scheint unpassend im Freudentaumel der EM von der Festung Europa und nationalistischer Ideologie zu sprechen. Zu leicht könnte der Leichtigkeit des Ereignisses eine Schwere zuteil werden, die der Stimmung nicht recht bekommen mag. Und dennoch, das Verwischen von Nationalstolz mit Sportbegeisterung stößt beim Anblick jeder Flagge bitter auf. Diesem Zweifel, welcher Geist diese Fahne wohl zum Wehen brachte, ist schwer gerecht zu werden. Eine Möglichkeit der Kompromissfindung zwischen Flaggenfreund_in und Kritiker_in mag das zweite bild deutlich machen.

Weniger EM-spezifisch als vielmehr ein Symptom an dem der Großteil der industrialisierten Welt krankt, ist wohl der Konsum. Der Konsum, dessen einzige Aktivität darin besteht, zu kaufen, auf einen Knopf zu drücken oder zu glotzen. So macht es der Konsum denn auch möglich ein Sportsmensch zu sein ohne Sport zu treiben.
Das Konzept ist raffiniert - und von Erfolg gekrönt.

Nun, der Ball ist rund, ja, aber er ist auch hohl.
Und die Flaggen?
Und die Glotze?
Und die Deutschen?

Die besten Deutschen haben ihre deutschen Fähnchen schon an ihrem deutschen Auto. Oder haben gleich ihr ganzes Haus mit Nationalsymbolen behängen. Andere rennen grölend durch die Straßen um die Siege der deutschen Nationalmannschaft auch mal mit einem lauten “Ausländer raus!” zu feiern.
Diese Siege heißen anders, “deutsche Siege” nämlich. Nach solchen dürstet das Volk und das Land, nachdem es in militärischen Vergleichen so oft so bitter verloren hat. Ein massiver Minderwertigkeitskomplex hat sich breit gemacht in der BRD und die Symptome brechen sich nun wieder deutlich vernehmbarer Bahn. Das hat viele Gründe, zum Beispiel die Wiedervereinigung und die schrittweise Wiederherstellung deutscher Souveränität, das Erstarken der BRD auf europäischer und globaler Ebene.

Kurt Tucholsky sagte einmal: „Nie geraten die Deutschen so außer sich, wie wenn sie zu sich kommen wollen.“ Dann stehen sie erst auf und anschließend hinter ihren Kämpfern, bevor sie in ihren Volltrottelkostümen beim Sieg durchdrehen.

Aber so richtig ins Massenbewusstsein und nach außen tritt der Wunsch, “wieder wer zu sein” vor allem beim Fußball. Mit der WM in Deutschland wurde die frühere Zurückhaltung aufgegeben. Das ganze Land gab sich dem Volksrausch hin und die Feuilletonisten lieferten das gute Gewissen dazu, indem sie diesen “unbeschwerten” und angeblich “neuen” Patriotismus als völlig gerechtfertigt und unproblematisch schön redeten.

Krampfhaft unverkrampft kam das alles daher, so, als würden sich die Fahnenträger, Bäckchenbemaler und Trikotbesitzer selbst nicht recht trauen. Doch je unbefangener, desto bedrohlicher wird die Lage für den, der nicht mitspielen kann oder will.

“Warum denn nicht?” fragen die Nachfahren der Mörder, und sie meinen diese Frage ernst. Warum deutscher Nationalismus problematisch ist, warum er anders ist als äußerlich ähnlich daherkommende Begeisterung in anderen Ländern, das verstehen sie nicht. Sie seien doch keine Nazis, lassen die stolzen Deutschen jeden wissen, der sie nicht mag.
Alle sollen mitmachen, denn die Masse ahnt ihre Verblödung und fühlt sich von dem, der nicht mittut, beobachtet. Das wiederum löst einen schmerzhaften Reflex aus, der nur ruhig zu stellen ist, wenn der Abweichler mitmacht oder ruhig gestellt ist. Abweichung vom Konsens, vom stumpfen, an den Sieg gekoppelten Frohsinn, wird als Sabotage oder Intrige empfunden und geahndet. Um es mit dem deutschen Nationalspieler und ehemaligen Verbindungsstudenten Christoph Metzelder zu sagen: „Wir brauchen diesen Patriotismus, der uns über den Mangel an eigener Qualität hinweg trägt.“

Es gibt dabei wesentliche Unterschiede zwischen dem Nationalismus von Bürgern anderer Staaten und dem der Deutschen. Und diese Unterschiede werden nicht durch die Zahl der Fähnchen oder Trikots deutlich, sondern sie sind inhaltlicher Natur. Franzosen, Amerikaner oder Italiener zum Beispiel sind in ihrer überwiegenden Mehrzahl Staatsbürger, denen es etwas bedeutet, dass es sich bei ihren Ländern um Republiken handelt. Selbst wenn sie „France“ sagen, meinen Franzosen die République Française. Hierzulande sagt man „Deutschland“, weil man mit dem Zusatz „Bundesrepublik“ die Erinnerung an die bis 1990 eingeschränkte Souveränität verbindet. Man will nicht von einer „deutschen Republik“ sprechen, auch nicht von der „Bundesrepublik Deutschland“, sondern explizit von „Deutschland“, wobei die Betonung auf der Unterstellung einer Identität von Land und Leuten bzw. von Blut und Boden liegt. Das hört man den „Deutschland“-Rufen an: Sie klingen nach „Wir sind ein Volk“; die Staatsform kommt erst danach. Viele der anderen aber waren und sind republikanische Nationalisten. Unter diesen Republikanern ist es leichter, den Nationalismus zu kritisieren, weil sie sich eher von Scholle und Volk emanzipiert haben und nicht von „Idealismus“, „Treue“, „Hingabe“ und „Beständigkeit“ faseln wie etwa deutsche
Zeitungskommentatoren. Der republikanische Nationalismus hat noch etwas für die Emanzipation des Individuums übrig; der deutsche hingegen atmet immer noch den Geist der Parole „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“. Und wer im Verdacht steht, nicht den Interessen von Volk und Vaterland dienen zu wollen, sondern erst einmal den eigenen, wird als Verräter an der nationalen Sache gehandelt.
Es ist dabei gerade kein Widerspruch, dass sich die Deutschen während der WM überwiegend als gute und demonstrativ ausländerfreundliche Gastgeber aufgeführt haben. Das war noch nicht einmal bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin anders, als das Feiern des schwarzen Sprinters Jesse Owens als Ausweis deutscher Friedfertigkeit zu gelten hatte. Außerdem widersprachen die Verbrüderungen bevorzugt mit Underdogs wie Trinidad & Tobago, Ghana oder Togo gegen „die da oben“ nicht der „aggressiven Gleichschaltung“, die KlausTheweleit bei den Sommermärchen-Deutschen feststellte:
„Am Grund der gefeierten Gastfreundschaft liegt die Gewissheit, dass die Latinos, Afrikaner oder Ukrainer ja nach drei bis fünf Wochen wieder weg sind. Das ist der Punkt. [...] Als Touristen, die Profitbringen, hat man sie immer gern, im Sommer, im Winter. So vermietet man in Gelsenkirchen [oder] Stuttgart doch gern das Gäste- oder Kinderzimmer an eine fremde Familie und beflaggt den Vorgarten mit deren Landesfahne. Und man holt die Kamera, um die Idylle aufzunehmen.“

Der nationale Auftrag, der Welt ein „anderes“, „besseres“ Deutschland zu präsentieren, das mit sich und seiner Geschichte im Reinen ist und deshalb nicht nur bei den Exporten, sondern auch in puncto „Vergangenheitsbewältigung“ voran schreitet, dieser Auftrag sieht sich immer noch heftigen Widerständen gegenüber. Denn nicht alle haben das Bild vom friedensbewegten „Nie wieder“-Deutschland zu ihrem eigenen gemacht, und nicht alle haben begriffen, dass die Entsorgung der deutschen Vergangenheit am reibungslosesten über deren Perpetuierung funktioniert. Vor der Weltmeisterschaft brach deshalb kurzzeitig Panik aus, als ein paar Politiker urplötzlich die „No-go-Areas“ entdeckten, die zum Osten der Republik gehören wie die Ampelmännchen und der Rotkäppchensekt. Diese national befreite Problemzone musste zumindest für den Zeitraum des Turniers beseitigt werden, bevor am Ende noch die Nachbarn dahinter kommen, dass im Nachfolgestaat des Dritten Reiches doch nicht alles zum Besten bestellt ist. Hernach war dann alles wieder wie zuvor: In Mügeln jagten Einheimische eine Gruppe von Indern durchs Dorf, in Wurzen grölten am so genannten „Vatertag“ Jugendliche bei einem Fußballspiel rassistische und antisemitische Parolen, und erst kürzlich gerieten die Anhänger des Oberligisten Hallescher FC in die Schlagzeilen, weil sie den gegnerischen Fans und Spielern mehrfach in beleidigender Absicht ein „Juden Jena“ entboten hatten. Der jüdische Berliner Klub Makkabi hat bei seinen Spielen ohnehin permanent mit antisemitischen Schmähungen zu kämpfen, und die Spieler seiner zweiten Mannschaft verließen sogar einmal den Platz, nachdem der Schiedsrichter die Hasstiraden einer Gruppe von Neonazis am Spielfeldrand partout nicht hören wollte. Auch bei Spielen der deutschen Nationalmannschaft werden wieder rechtsradikale Parolen gebrüllt, insbesondere dann, wenn die DFB-Elf in Osteuropa kickt. Der Ruf „Wir sind wieder einmarschiert“ ist dabei so verlässlich wie der Jubel nach einem Torerfolg. In den Medien und der Politik werden solche Vorkommnisse in der Regel nicht mehr verschwiegen oder verharmlost, wie das noch vor einigen Jahren der Fall war. Denn dort begreift man sie inzwischen als ernsthafte Gefahr für das Image vom „geläuterten“ Deutschland. Schließlich kann man schlecht mit Günter Grass die „Sieger“ an ihre „Sünden“ erinnern, wenn die Verlierer gleichzeitig ihren historischen Vorbildern nacheifern. Dabei ist das Methadonprogramm für die Letztgenannten durchaus attraktiv: Antisemiten heißen heute „Israelkritiker“, Ausländer kommen ohnehin kaum noch rein, und dass Bush es schlimmer treibt als die Nazis, steht in jeder Zeitung. Als guter Deutscher ist man heute einfach kein Nazi mehr – weniger aus Einsicht, sondern weil es kontraproduktiv für die Pläne des Vaterlands ist.
Letztlich ist das aber nicht von ultimativer Bedeutung. Denn der entscheidende Quantensprung in Bezug auf die Selbstverständlichkeit deutscher Symbole hat bereits während der WM stattgefunden. Diese war ein idealer Transmissionsriemen und zudem ein groß angelegter Feldversuch hinsichtlich der Frage, wie „das Ausland“ auf das allgegenwärtige Schwarz-Rot-Gold reagieren würde. Im Ergebnis gab es kaum Kritik, dafür aber eine Menge Lob für die „Partystimmung“, selbst in britischen Zeitungen. Man nahm den
Deutschen ihre Inszenierung ab und schöpfte keinerlei Verdacht – trotz des so aufdringlichen wie durchsichtigen Selbstlobs, trotz der heftigen verbalen Attacken gegen vermeintliche „Miesmacher“, trotz der sich zum Turnierende hin häufenden körperlichen Übergriffe (vor allem nach dem Ausscheiden gegen Italien im Halbfinale) und trotz eines rekordverdächtig großen Transparents mit dem Schriftzug „Auf des Adlers Schwingen werden wir den Sieg erringen“, das im Berliner Olympiastadion präsentiert wurde. Matthias Matussek dürfte also richtig gelegen haben, als er vermutete, da habe sich etwas „ins kollektive Bewusstsein gesenkt und abgelagert“, das „als abrufbare Erinnerung bleiben“ werde. Ob und wann diese Ablagerung abgerufen wird, entscheiden die Deutschen von Fall zu Fall. Sollte tatsächlich das Finale erreicht werden oder sogar der Titelgewinn gelingen, dann dürfte die Fahnendichte alles bisher Gekannte übertreffen. „Miesmacher“ sind bisher leider nicht in Sicht und mangels Qualifikation erst recht keine englischen Fans, die „Ten German Bombers“ singen. Es bleibt also nur die Hoffnung, dass Italien es wieder richten möge, der neue Lieblingsfeind der Deutschen beim Fußball.

> Janosch @ 14:06 on 1. July 2008 Print This Post

12 Responses to “Gastbeitrag: „Schwarz-Rot-Geil“ Reloaded?”

  1. AvatarAndy
    1

    Manche habens wohl noch immer nicht gehört:

    ” … schwarz-rot-goldene Fahnen als Symbol für das Streben der jungen Generation nach Freiheit und deutscher Einheit geschwenkt wurden. Nach der Revolution von 1918 sammelten sich unter Schwarz-Rot-Gold die Verteidiger der ersten deutschen Republik.”

    Die Farben Schwarz-Rot-Gold haben überhaupt nichts mit dem schwarz-weiss-roten dunklen Kapitel unserer Geschichte zu tun! Eher ganz im Gegenteil. In der Nazizeit gab es die Flagge nicht!

    Manche begreifen es halt nie …

    Für das ganze linke/grüne Gesindel eignet sich die Fahne natürlich sehr gut zum raufpinkeln.

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  2. AvatarBlackRocket aka. RacheAngel
    2

    Ja, aber leider wird die Flagge von den brauen mißbraucht.

    Und sich die schwarz-rot-goldene Fahne um den Körper zuwickeln oder mit ihr quer durch die Stadt zu rennen oder sie einfach an sein Auto zu klatschen, ist respektlos. Klar steht die Flagge für Freiheit, aber wenn man mit ihr respektlos umgeht, dann steht es für Mißachtung der Freiheit, dann billigt die Verletzung der Freiheit.

    Freiheit ist das höchste gut, ich möchte frei sagen können was ich denke, ich möchte die Freiheit haben ein unnahbares arroganten Arschloch zu sein, ich möchte die Freiheit haben das zu machen was ich möchte, aber das heißt als Konsequenz ich muss das Symbol der Freiheit respektvoll behandeln. Und jeder der das Symbol der Freiheit nicht respektvoll behandelt, unterstützt damit Automatisch alle die gegen die Freiheit sind und die einzigen die wirklich etwas gegen die Freiheit haben, sind die braunen.

    Für das ganze linke/grüne Gesindel eignet sich die Fahne natürlich sehr gut zum raufpinkeln.

    Und ein gefallen musst du mir tun schließe nicht von ein paar Deppen die etwas gegen die Freiheit haben, auf alle.

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  3. AvatarAndy
    3

    “Und jeder der das Symbol der Freiheit nicht respektvoll behandelt, unterstützt damit Automatisch alle die gegen die Freiheit sind “

    http://www.pi-news.net/2008/06.....enpinkler/

    “… und die einzigen die wirklich etwas gegen die Freiheit haben, sind die braunen. “

    … und die roten braunen. Da ist kein, aber auch gar kein Unterschied! Die sind eher noch schlimmer, da sie vom Staat lange Zeit eher unterstützt wurden und werden (”Kampf gegen Rechts”). Beide Seiten wollen das System, dass sie durchfüttert und für das viele Generationen vor uns gekämpft haben, abschaffen.

    Mal ein paar Fakten (die in den Mainstrammedien nicht so gross rausposaunt werden), sich aber leicht selbst recherchieren lassen:
    - die Zahl rechter Gewalttaten sinkt, die linker steigt
    http://www.berlin-magazin.info.....3228225ddf

    - antisemitismus ist unter Linken sehr verbreitet
    http://www.welt.de/meinung/art.....ismus.html

    - unter kommunistischen Dikaturen kamen weit mehr Menschen ums leben, als unter allen anderen
    - die Republikaner werden nicht mehr vom Verfassungsschutz verfolgt

    usw. usf.

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  4. AvatarBlackRocket aka. RacheAngel
    4

    Ich werde dir heute noch ein paar Gegenbeweise bringen da du scheinbar in Geschichte und Politische Bildung nicht aufgepasst hast.

    PS: Die von dir gebrachten Argumente sind, jene die von den rechten genannt werden. Welche Schlussfolgerung man über deine Politische Einstellung ziehen kann ist dir hoffentlich klar.

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  5. AvatarAndy
    5

    Na da bin ich ja mal gespannt!

    P.S.
    Diese Spamprotection ist echt nervend! Wenn man es vergisst und zurück geht ist alles weg.
    Wir kommen auch wunderbar ohne das aus und haben durchkommenden Spam im Promillebereich! Frag mal den Konbot!

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  6. AvatarBlackRocket aka. RacheAngel
    6

    http://www.pi-news.net/2008/06.....enpinkler/

    Wie oben schon erwähnt ein paar Deppen, die Betonung liegt dabei auf „ein paar“. Ich finde es immer wieder faszinierend das von ein paar Deppen auf alle geschlossen wird.

    … und die roten braunen. Da ist kein, aber auch gar kein Unterschied! Die sind eher noch schlimmer, da sie vom Staat lange Zeit eher unterstützt wurden und werden (”Kampf gegen Rechts”). Beide Seiten wollen das System, dass sie durchfüttert und für das viele Generationen vor uns gekämpft haben, abschaffen.

    Ganz so ist es nicht, die braunen wollen das System, die Demokratie abschaffen, sie wollen eine Diktatur. Die ganz roten wollen eine Klassenlose Gesellschaft (siehe Marx und Engels), dass das System einer klassenlosen Gesellschaft, dass es aufgrund des Machtstrebens einzelner nicht funktionieren kann steht auf einen ganz anderen Blatt.

    Mal ein paar Fakten (die in den Mainstrammedien nicht so gross rausposaunt werden), sich aber leicht selbst recherchieren lassen:

    Die von dir genannten Links sind Mainstreammedien.

    - die Zahl rechter Gewalttaten sinkt, die linker steigt
    http://www.berlin-magazin.info.....3228225ddf

    Interessante Interpretation des Verfassungsschutzberichtes durch diese Magazin, mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Da wichtige Tatsachen aus dem Bericht einfach unterschlagen wurden. (z.B. braune Gewalttaten die aber nicht direkt zugeordnet werden.) Im übrigens lieferte die MOZ während der EM den Beweis dafür, „Es gab in Frankfurt (Oder) nach dem Spiel Gewaltausschreitungen [..]“, aber kein Wort davon das diese Ausschreitungen von rechts ausgingen, selbst im Polizeibericht kein Wort davon. Nur soviel dazu.

    - antisemitismus ist unter Linken sehr verbreitet
    http://www.welt.de/meinung/art.....ismus.html

    Den Link lasse ich einfach einmal so stehen, da es dabei im Mitglieder einer Partei die sich eh immer Politisch positioniert hat wie es ihr am besten passt. Bestes Beispiel dafür “Ebert-Groener-Bündnis” 10.11.1918.

    - unter kommunistischen Dikaturen kamen weit mehr Menschen ums leben, als unter allen anderen

    Stimmt, aber alle Diktaturen haben eines gleich, den Verlust der Freiheit. Und kommunistische Diktaturen, haben nichts mit den Urgedanken von Marx und Engels zu tun, wenn man es genau betrachtet stehen sie sogar im Gegensatz zu dem was sich Marx und Engels ausgedacht haben.

    - die Republikaner werden nicht mehr vom Verfassungsschutz verfolgt

    Sorry, aber *rofl*.

    „Unter dem Begriff Republikaner versteht man einen Anhänger der Staatsform der Republik (spätestens seit der Neuzeit oft auch mit Demokratie als synonym verstanden)“

    Und nicht zu vergessen unser Land heißt Bundesrepublik Deutschland.

    PS:

    P.S.
    Diese Spamprotection ist echt nervend! Wenn man es vergisst und zurück geht ist alles weg.
    Wir kommen auch wunderbar ohne das aus und haben durchkommenden Spam im Promillebereich! Frag mal den Konbot!

    Meine Quote liegt bei 0,0000% Spam.

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  7. AvatarAndy
    7

    >>”Wie oben schon erwähnt ein paar Deppen, die Betonung liegt dabei auf „ein paar“. Ich finde es immer wieder faszinierend das von ein paar Deppen auf alle geschlossen wird. ”
    -> Genau! Nun musst Du nur noch das linke Auge aufmachen! Im Urspung dieses Beitrages ging es um die Nationalflagge, die fast das ganze Land zur WM/EM raushing. Wende Deine Erkenntnis jetzt bitte darauf an!

    >>”Ganz so ist es nicht, die braunen wollen das System, die Demokratie abschaffen, sie wollen eine Diktatur.”
    -> Auch richtig! Nun nenne mir mal eine linke Diktatur, die besser funktioniert hat? Wo ist da Überhaupt ein Unterschied?

    >>”Interessante Interpretation des Verfassungsschutzberichtes …”
    -> So ist das halt mit Statistiken und Berichten. Die jeweiligen Interessengruppen drehen sich das schon so, wie sie das brauchen!

    >>”Unter dem Begriff Republikaner versteht man einen Anhänger der Staatsform der Republik ”
    -> Gibs einfach in Google ein!

    **************************************

    Links, rechts, Oben, Unten, Vorne, Hinten - die Weisheit hat keiner mit Löffeln gefressen! Solange alles im Rahmen und friedlich bleibt ist es ok. Alles was in irgendeine Richtung extremistisch ist, gehört in einen Sack und … naja, du weisst schon, der Knüppel ….

    Eigentlich ging es ja um Schwarz-Rot-Gold (Gelb). Es ist einfach lächerlich, wie sich manche Leute für ihr eigenes Land schämen und anderen, die das nicht so sehen und sich durch Flagge-zeigen dazu bekennen, auch noch ein schlechtes Gewissen einreden wollen.
    Das heutige Deutschland hat viele Probleme, ist aber seit über 60 Jahren unterm Strich immernoch ein freies, friedliches und tolerantes Land - leider mit einer strunzdummen Regierung.

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  8. AvatarBlackRocket aka. RacheAngel
    8

    -> Genau! Nun musst Du nur noch das linke Auge aufmachen! Im Urspung dieses Beitrages ging es um die Nationalflagge, die fast das ganze Land zur WM/EM raushing. Wende Deine Erkenntnis jetzt bitte darauf an!

    Gestaltet sich schwierig, da ich meine Erkenntnis schon vor vielen Jahren gewonnen habe, zudem bin ich politisch links liberal.

    -> Auch richtig! Nun nenne mir mal eine linke Diktatur, die besser funktioniert hat? Wo ist da Überhaupt ein Unterschied?

    Es gibt keine linke Diktatur, alle Diktaturen die es in der Geschichte gab/gibt sind von den Handlungen her rechts einzuordnen. Die einzige die man als linke Diktatur bezeichnen könnte wäre eine Diktatur den Proletariats und die gab es noch nicht in der Geschichte.

    -> Gibs einfach in Google ein!

    Mir ist schon klar das du die rechte Partei meinst, nur die Partei hat mit ihren Namen genauso viel gemeinsam wie Unterschichten-Fernsehen mit Intelligenz nämlich gar nichts.

    Eigentlich ging es ja um Schwarz-Rot-Gold (Gelb). Es ist einfach lächerlich, wie sich manche Leute für ihr eigenes Land schämen und anderen, die das nicht so sehen und sich durch Flagge-zeigen dazu bekennen, auch noch ein schlechtes Gewissen einreden wollen.

    Ich muss ehrlich zugeben wenn einige Bürger aus dem Westlichen Teil der Bundesrepublik sehe wie sie sich im Urlaub in anderen Ländern benehmen schäme ich mich Deutscher zu sein, wenn ich sehe wie respektlos einige mit dem Symbol der Freiheit um gehen schäme ich mich Deutscher zu sein.

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  9. AvatarBlackRocket aka. RacheAngel
    9

    Zur Ergänzung, Kant definiert Republikanisch wie folgt, “Republikanisch heißt erstens, alle Glieder der Gesellschaft sind frei, zweitens, sie sind unabhängig von einer gemeinsamen Gesetzgebung und drittens, sie sind als Staatsbürger rechtlich gleich” (aus “Zum ewigen Frieden”, 1795).

    Ich hoffe du verstehst jetzt worauf ich hinaus will, die dt. Partei mit den Namen “Die Republikaner”, hat nichts mit dem Begriff gemeinsam.

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  10. AvatarAndy
    10

    Auf jeden Fall haben wir es den linken ewig Gestrigen (und ein paar dt. Touristen) zu verdanken, dass es in Deutschland wenig Nationalstolz gibt. Unddamit stehen wir ziemlch alleine in der Welt.

    Erstere sind auch die Einzigen, die damit ein Problem haben. Bürger anderer Nationen finden das teilweise schon lächerlich, wie sich Deutsche dazu verhalten (Quelle; BP Mitarbeiter im Botschaftsschutz, der schon viel rumgereist ist auf der Welt. Nein, nicht Herr K. ….)

    Auch wenn mich Fussball wenig interessiert und ich daher selbst keine Flagge am Auto hatte - die Jungs haben wenigstens geschafft etwas aufzubauen, was die linken Heulsusen, Selbstbemitleider und Fremdschämer seit Jahrzehnten verbockt haben. (Linksgrüne Steinewerfer werden Minister, Linksgrüne Minister haben während der Nationalhymne provokant die Hände in den Taschen, linksgüner Nachwuchs pinkelt auf Flagge …).
    Wenn diese Zeitgenossen ihr eigenes Land dermaßen hassen, sollen sie doch einfach verschwinden und allen wäre geholfen!

    Jüngstes Beispiel für diese linke Seuche gab es ja gerade in Berlin (Wachsfigur von Hitler geköpft). Soviel zum Thema Meinungsfreiheit (wichtiger Bestandteil einer Demokratie). Geschmacklich kann man sicherlich über Hitler als Figur in Berlin streiten. Aber Sachbeschädigung und - viel schlimmer - Körperverletzun sind ein andere Sache.

    Und wenn es denn mal hellere Köpfe bei SPD & Co gibt, dann das:
    http://www.welt.de/berlin/arti.....wsky_.html

    Am besten wäre es, diesen ganzen Parteien und rechts-lnks Quatsch zu vergessen und einfach nur fähige Leute an die richtigen Positionen zu bringen.

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  11. AvatarAndy
    11

    P.S.
    Mit meinen etwas krasseren Umschreibungen meine ich nur die extremen Idioten. Nichts gegen halbwegs “normal-linke” Ansichten, in denen auch viel Wahrheit stecken kann!

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  12. AvatarAndy
    12

    P.P.S.

    “Der Mann hätte “Nie wieder Diktatur!” rufen müssen, aber diese Parole ist im Antifa-Milieu bei weitem nicht so beliebt wie das wohlfeile “Nie wieder Krieg!” ”

    Broder lesen ist immer wieder geil:
    http://www.spiegel.de/kultur/g.....19,00.html

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