Die Sommerzeit neigt sich so langsam dem Ende entgegen, die meisten Menschen nutzen die Zeit um Energie zu tanken, sich mit Freunden zutreffen, um in Bars und Cafés zu gehen, um Konzerte zu besuchen oder einfacher gesagt sie genießen das Leben.
Aber sie vergessen dabei ihre Umwelt, sie wollen scheinbar nicht sehen wie sich die Welt immer weiter Richtung Abgrund neigt. Die Karte mit den Kriegen und Konflikten nimmt immer mehr die Farbe rot an, auf der anderes Seite der Erde liefert man sich ein Wettkampf wer hat die besseren Dopingmittel, wahrendessen werden alle die eine negative Meinung haben weggesperrt. Und hier in Dt. beschäftigen sich die Politiker mit Ü-Eiern und überlegen wie man den Bürger besser überwachen kann.
Manchmal wünschte ich das ich das auch könnte, das Leben einfach einmal genießen, nur leider habe ich es verlernt. Während die meisten Menschen das Leben genießen Programmieren ich, welches in letzter Zeit mehr einer Fließbandarbeit gleicht und beobachte die Welt. Was soll ich auch anderes machen ich kann leider nichts anderes, na gut kochen kann ich auch, aber dann ist Ende im Gelände.
In diesem Sinne einen Angenehmen Rest Sommer noch, ich werde jetzt meinen täglichen nächtlichen Spaziergang absolvieren.
Alles fiebert, feiert, freut sich.
Was kann daran falsch sein?
Was kann daran falsch sein, Flaggen zu hissen und Fußball zu gucken?
Manch einem mag sich mit der Behauptung begnügen, das biergetränkte, schwitzende, Deutschland-grölende Beisammenhocken vor Großleinwänden auf der sich 22 Männer um einen Ball streiten, sei schlichtweg hohl.
Manch einer versucht zu verstehen warum das wohl hohl sein könnte.
Vielleicht, hat der Großteil der Flaggenhisser_innen nichts mit Nationalismus im Sinn. Vielleicht denken sie global, haben begriffen, dass der Nationalstaat sich nur noch mit Gewalt in einer globalisierten Welt erhält.
Vielleicht wissen sie sogar, dass Kapital flüchtig von Land zu Land huscht, die Freizügigkeit von Personen aber zum Privileg einer Minderheit verkommen ist. Und es scheint unpassend im Freudentaumel der EM von der Festung Europa und nationalistischer Ideologie zu sprechen. Zu leicht könnte der Leichtigkeit des Ereignisses eine Schwere zuteil werden, die der Stimmung nicht recht bekommen mag. Und dennoch, das Verwischen von Nationalstolz mit Sportbegeisterung stößt beim Anblick jeder Flagge bitter auf. Diesem Zweifel, welcher Geist diese Fahne wohl zum Wehen brachte, ist schwer gerecht zu werden. Eine Möglichkeit der Kompromissfindung zwischen Flaggenfreund_in und Kritiker_in mag das zweite bild deutlich machen. (weiterlesen…)
Und ich habe nichts dagegen und ich muss zugeben das es mich sogar freut.
Zum einen habe ich während der ganzen EM nur ein wirklich gutes Spiel von der DFB elf gesehen, die anderen gewonnenen Spiele waren nur Glück.
Und zum anderen ist zuviel Nationalstolz gefährlich und dieser extreme Nationalstolz ist eine braune Brutstätte. Obwohl, ich würde sogar soweit gehen und sagen währen der EM hat sich gezeigt wieviele Anhänger des braunen Gedankenguts es wirklich gibt, es ist erschreckend. Wann kann den die biedere Gesellschaft ihre wirkliche Politische Einstellung öffentlich zeigen ohne ihre Position zu gefährden? Genau bei der EM zum Beispiel. Sorry mir kann keiner weiß machen, das jemand der sich sonst für Fußball nicht die Bohne interessiert und auch kein Plan von Fußball hat, aber eine Klausur schmeißt weil er hofft das die DFB elf gewinnt, um das er dann nach dem Spiel mit Deutschlandfahne und der Parole “Dt., Dt. über alles” durch die Stadt rennen/fahren kann, kein Nazi ist? Sorry das glaube ich nicht.
Muss ich mir langsam Gedanken machen?

PS: RAM kommt nicht von Rammeln sondern von Random access memory.
Ein Spaziergang in der Nacht ist entspannend, macht die Gedanken frei und es ist ruhig in der Stadt. Ich bin regelmäßig alleine Unterwegs.
Jetzt z.B. bin ich von einen zwei stündigen Spaziergang zurück gekommen die Route war folgende, Am Kleistpark -> Fürstenwalder Straße -> Humboldtstraße -> Karl-Liebknecht-Straße -> Sophienstraße -> Grüner Weg -> Bergstraße -> Berliner Straße -> Karl-Ritter-Platz -> Ziegelstraße -> Oderpromenade -> Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße -> Oberkirchplatz -> Logenstraße -> Heilbronner Straße -> Ernst-Thälmann-Straße -> Am Kleistpark.
Kann ich nur empfehlen.